Projekt

Hier finden Sie NEU die Medienmitteilungen zum Projekt.

Meinungen

Hier geht es direkt zu den Meinungen aus der Bevölkerung.

Meilensteine

Hier gehts es direkt zu den Meilensteinen des Projektes.

Impressionen

Hier geht es direkt zu weiteren Interviews zum Projekt.

Kontakt

Schule
Waldkirch-Bernhardzell

Arneggersrtrasse 12
9205 Waldkirch

Telefon 071 430 08 01
Fax 071 430 08 02
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

K

o

n

t

a

k

t

Andreas Bolzern, Schulratspräsident

Das Schulhaus Breite wurde in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder umgebaut und renoviert. Warum ein weiterer Umbau?
Die letzte Aussen- und Innensanierung wurde im Jahr 2002 durchgeführt. Seit dem wurden jeweils Anpassungen in der räumlichen Einteilung vorgenommen oder das Dach renoviert. Die ganzheitliche Überprüfung mit dem Raumkonzept aus dem Jahr 2012 hat klar gezeigt, dass die bestehenden Räumlichkeiten, vor allem im alten Teil des Schulhauses, nicht mehr den heutigen Anforderungen genügen und der Platz nicht optimal genutzt wird.

Was ist der Grundsatz im Raumprogramm bezüglich Nutzung der Zimmer?
So weit als möglich sollen die verschiedenen Räumlichkeiten unter dem Tag vom Schulbetrieb optimal genutzt werden; d. h. es wird pro Raum ein Hauptzweck definiert, und für die Leerzeiten sind weitere Nebenbenutzungen möglich. [...]

Warum dieser grosse Bedarf an Gruppenräumen? In der jetzigen Situation kann auch unterrichtet werden.
Es stimmt, dass in den heutigen Räumlichkeiten unterrichtet werden kann. Dies ist aber nur möglich durch die sehr gute Leistung der Lehrpersonen, die mit viel Aufwand und Improvisation in den bestehenden Räumen unterrichten. Der heutige Unterricht erfolgt nicht nur in einem Klassenzimmer. Um den unterschiedlichen Ansprüchen der Schülerinnen und Schüler in der Klasse gerecht zu werden, bedarf es auch Nebenräumen in Form von kleineren Gruppenräumen.

Die anstehende Einführung des Lehrplans 21 ist noch nicht klar – kommen hier neue Bedürfnisse aus dem Schulbetrieb bezüglich Räumlichkeiten?
Der Schulrat hat den Bedarf aus dem Lehrplan 21 sowie aus den eigenen strategischen Initiativen mit dem Raumprogramm abgestimmt. Er ist der Meinung, dass aufgrund des heute Bekannten die Räumlichkeiten genügen. Durch die angestrebte Mehrfachnutzung kann eine gewisse Flexibilisierung erreicht werden.

Der Mittagstisch Waldkirch ist heute in der Kindertagesstätte beheimatet – warum sollen die Tagesstrukturen im Schulhaus ausgebaut werden?
Die Schule hat im Rahmen des Schulbetriebs Komponenten der Tagesstrukturen sicher zu stellen. Im Mittelpunkt steht dabei der Mittagstisch als zwingende Vorgabe des Kantons. Der Schulrat hat sich auch klar für einen Ausbau der Tagesstrukturen hinsichtlich Aufgabenhilfe sowie Betreuungszeiten ausgesprochen. Mit den heute bestehenden Räumlichkeiten in der Schule kann dieser Punkt nicht ganzheitlich vor Ort angeboten bzw. weiter aufgebaut werden. Wenn ein durchgängiges Angebot der Tagesstruktur von morgens bis abends angeboten werden will, sollen diese in den Ablauf des Schulbetriebs eingebaut werden. Mit der Doppelnutzung der Räumlichkeiten erfordert dies keine zusätzlichen Räumlichkeiten.

Warum soll die Schulverwaltung ins Schulhaus integriert werden und kann nicht am alten Ort verbleiben? Rechtfertigen sich die Baukosten dafür?
Das Führungsmodell der Schule Waldkirch-Bernhardzell ist so aufgebaut, dass die Schulleitungskonferenz die Gesamtschule operativ führt. Die Schulverwaltung ist das Dienstleistungszentrum der Schule und arbeitet mehrheitlich für die Schulleitungen. Mit dem Umbau werden drei der vier Schulleitungen im Schulhaus Breite arbeiten und so von der direkten Nähe der Schulverwaltung profitieren können. Das Haus der Schulverwaltung steht nach Verschiebung der Schulverwaltung sowie der Therapieräumlichkeiten der Gemeinde für anderweitige Verwendungszwecke oder zum Verkauf zu Verfügung. Die Baukosten für die zwei Büros der Schulverwaltung innerhalb des Gesamtvorhabens sind sicher geringer, als der Wert des freiwerdenden Gebäudes.

Warum genügen die heutigen Räumlichkeiten der Schul- und Gemeindebibliothek nicht mehr?
Die Ausleihen der Bibliothek haben sich seit dem Start im Jahr 1996 wie folgt entwickelt:

Jahr    Ausleihungen
1999    13‘560
2000    15‘000
2004    19‘000
2009    29‘100
2013    28‘300

1999 wurden rund 7000 Medien (Bücher, DVD, usw.) angeboten; heute sind es bereits rund 10‘320 Medien. All dies bei unverändertem Raum; die Platzverhältnisse sind eng. Ein Lager für die nicht aufgestellten Medien existiert nicht. Im OZ Bünt besteht keine Möglichkeit, im Rahmen der bestehenden Räumlichkeiten die Bibliothek auszubauen. Der freiwerdende Platz könnte für ein weiteres Lernatelier verwendet werden. Dieses wird im Rahmen der strategischen Initiative «3. Oberstufe» benötigt.

Das Angebot der Musikschule wird grösstenteils von der öffentlichen Hand finanziert; die Eltern zahlen nur einen Bruchteil der Kosten. Käme eine Auslagerung der Musikschule nicht günstiger?
Aktuell besuchen rund 160 bis 170 Schülerinnen und Schüler den Musikunterricht. Der Kanton schreibt für die Musikschule einen Deckungsgrad von 30 bis 50 Prozent vor. Wir bewegen uns bewusst im unteren Bereich dieser Bandbreite, damit der Musikunterricht gefördert wird. Bei einer Auslagerung definiert eine externe Stelle den Deckungsgrad. Schlussendlich fallen die gleichen Kosten für den Musikunterricht an, ob wir ihn selber anbieten oder auslagern. Dabei ist nicht zu übersehen, dass die Räumlichkeiten vor Ort vorhanden sein müssen, ansonsten müssen die Schülerinnen und Schüler den Musikunterricht auswärts besuchen.

Kann für den zusätzlichen Raumbedarf nicht das OZ Bünt ausgebaut werden?
Wir streben den Grundsatz der Kompetenzzentren an. Das heisst, dass die einzelnen Schulstufen Kindergarten, Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe räumlich konzentriert werden. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, ein weiteres Stockwerk auf das OZ Bünt zu bauen. Es macht aber keinen Sinn, die Oberstufe mit der Unterstufe oder dem Kindergarten zu mischen.

Könnte das Schulhaus Steig nach dem Wegzug des Kindergartens als Musikschulzentrum verwendet werden?
Grundsätzlich wäre dies eine Möglichkeit. Die Räume müssten umgebaut werden. Auch der Musikunterricht bedarf Räumlichkeiten, die richtig beheizbar sind. Schlussendlich fallen neben den geplanten Investitionen diese Sanierungskosten zusätzlich an. Die angestrebte Doppelnutzung im Schulhaus Breite könnte nicht umgesetzt werden.

Wie hoch wären die Kosten für einen Umbau des Schulhauses Steig in einen «nutzungsgerechten» Kindergarten?
Die Analyse des Hauseigentümerverbands aus dem Jahr 2012 rechnet für die Instandsetzung des Gebäudes mit rund CHF 1,58 Mio. Dabei sind noch keine zusätzlichen Dämmungen beim Gebäude oder eine Verbesserung der räumlichen Situation für einen adäquaten Kindergarten berücksichtigt.

Bei einem Zusammenzug des Kindergartens und der Primarschule auf einem Gelände müssen Kindergärtler und Primarschüler nebeneinander «leben». Wie können hier allfällige Konflikte vermieden werden?
Damit ein Miteinander auf dem gleichen Schulgelände gelingt, sind einfache Massnahmen vorzusehen. Zur Vermeidung von Konflikten hat die Schule Handlungsfreiheit bezüglich des Schulbeginns, der Pausenzeiten oder des Schulendes der verschiedenen Stufen.

Ist das vorliegende Raumprogramm ein Wunschkonzert? Die heutigen Räumlichkeiten genügen vollauf den Bedürfnissen; der Schulbetrieb läuft gut.
Das vorliegende Raumprogramm ist kein Wunschkonzert. Mit dem Grundsatz der Doppelnutzung konnte der Raumbedarf gegenüber der ersten Fassung des Raumprogramms massiv reduziert werden. Die heute gute Schule soll weiterhin ein Standortqualitätsfaktor bleiben. Um dies zu erhalten oder auszubauen, muss von Zeit zu Zeit investiert werden.

Zurück zur Übersicht

News?

Immer auf dem neuesten Stand zum Projekt sein? Hier finden Sie die Newsletter, welche zum Projekt Breite bereits publiziert wurden.

Fragen & Antworten

Sie möchten uns eine Frage zum Projekt stellen oder eine gestellte Frage beantworten? Hier ist der direkte Link zu dieser Seite.